Moralpopulismus iPhone Nutzer können aufatmen – deutsche raucherpartei jetzt auch auf dem iPhone
Jul 152009

In den letzten Wochen häufen sich die Anfragen von Journalisten nach unserem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2009. Durchaus renommierte Zeitungen schicken ihre Volontäre und Praktikanten auf Recherche und erwarten lustige Geschichten über die kleinen Parteien.  Deshalb sehen wir uns nunmehr genötigt, darauf hinzuweisen, dass die deutsche raucherpartei (drp) i.G. beim Bundeswahlleiter nicht die Zulassung zur Bundestagswahl beantragt hat. Ein solcher Antrag schreibt zwingend vor, dass die Partei bereits gegründet sein muss.

Da die Partei in Gründung in der Mittagspause der Agentur ideo entstand und seither zwar viel Zuspruch erfährt, aber nicht wirklich weiterentwickelt werden konnte, macht eine überhastete Parteigründung weniig Sinn. Wir brauchen dafür nämlich Menschen, die nicht nur sagen oder schreiben, dass das eine tolle, erfolgversprechende Idee ist – sondern auch die, die bereit sind hart zu arbeiten, damit aus der Idee Realität werden kann. Die “Erfinder” der Raucherpartei haben ziemlich viel um die Ohren und wären deshalb bereit, einem Team von Politik-Interessierten die Domain zu übertragen, wenn sie im Gegenzug zu Ehren-Vorsitzenden der zu gründenden Partei ernannt werden. Gerne schwadronieren wir auch über die Ungerechtigkeit der Welt, die Einschränkungen der Grundrechte für Raucher und geben “unserer” Raucherpartei auch unsere Stimme. Das ist schließlich Ehrensache.

Wenn allerdings noch lange gewartet wird, hat sich selbst der letzte Raucher daran gewöhnt, als Mensch 2. Klasse behandelt und vor die Tür geschickt zu werden. Also: Wenn, dann jetzt – und bei der Bundestagswahl 2013 wird das Parlament zum bundesdeutschen Raucherzimmer…

3 Antworten to “deutsche raucherpartei tritt nicht zur Bundestagswahl an”

  1. [...] Read the rest here: deutsche raucherpartei tritt nicht zur Bundestagswahl an [...]

  2. joycegarten sagt:

    Kein Antritt?

    Bedauerlich, denn diese Partei i.G. steht für mehr als nur die ins Abseits gedrängten Raucher. Reglementierungen, Vorschriften, Gängelungen, nicht nachvollziehbare Gesetzesentwürfe, Urteile …. die Aufzählung lässt sich problemlos in jeglicher Richtung beliebig erweitern, führen nur dazu dass ganz bewußt Randgruppen geschaffen werden auf die manch Unliebsames abgeschoben wird und von wirklich relevanten politischen Themen abgelenkt wird.

    Es wird Zeit, dass mündige steuerzahlende Bürger sich dagegen zur Wehr setzen, dass ihre Persönlichkeitsrechte immer mehr eingeschränkt werden, sie ins Abseits gestellt werden.

    Es heisst, dass Nichtraucher vor Rauchern geschützt werden müssen. Was bedeutet das eigentlich? Dass Raucher ständig Übergriffe auf nichtrauchende Bevölkerungsgruppen durchführen? Oder dass Raucher potentiell gefährliche Verbrecher sind? Sind rauchende Mitmenschen die modernen Satanisten der heutigen Zeit?

    Auf Bahngleisen wird man ans hinterste Ende des Bahnsteigs verbannt ( ops, hoffentlich bemerkt niemand diese Qualmwolke auf dem Bahnhofsgelände und die Figuren die sich dort zusammen rotten…) Verbotsschilder wo man hinschaut, Zigarettenläden werden nur noch im Schutze der Dunkelheit aufgesucht, statt gemütlichem Beisammensein in der Stammkneipe gibt es nur noch geheime Treffen in privaten Kellerräumen und das nur, wenn der Wind gerade günstig steht, Mütter packen Ihre Kinder bei der Hand und zerren sie von der Straße weil auf dem Gehweg gegeüber ein Subjekt gesichtet wird, dass gerade dabei ist, ein Päckchen Zigaretten verschämt in die Jackentasche zu stecken.

    Der Staat jedoch erkennt, dass gerade die Raucher erhebliche Steuermittelpotentiale in sich tragen und gewährt bekennenden Rauchern freien Eintritt in speziell einArichtete (Rauch-)Genußfreie Zonen für Nichtraucher” und ab 2012 müssen Kraftfahrzeuge bereits ab Werk die deutlich erkennbare Aufschrift tragen: Autofahren gefärdet I

  3. joycegarten sagt:

    Kein Antritt?

    Bedauerlich, denn diese Partei i.G. steht indirekt für mehr als nur für die, ins Abseits gedrängten Raucher.

    Reglementierungen, Vorschriften, Gängelungen, nicht nachvollziehbare Gesetzesentwürfe, Urteile …. die Aufzählung lässt sich problemlos in jeglicher Richtung beliebig erweitern, führen nur dazu dass ganz bewußt Randgruppen geschaffen werden auf die manch Unliebsames abgeschoben wird und von wirklich relevanten politischen Themen abgelenkt wird.

    Es wird Zeit, dass mündige steuerzahlende Bürger sich dagegen zur Wehr setzen, dass ihre Persönlichkeitsrechte immer mehr eingeschränkt werden, sie ins Abseits gestellt werden.

    Es heisst, dass Nichtraucher vor Rauchern geschützt werden müssen. Was bedeutet das eigentlich? Dass Raucher ständig Übergriffe auf nichtrauchende Bevölkerungsgruppen durchführen? Oder dass Raucher potentiell gefährliche Verbrecher sind? Sind rauchende Mitmenschen die Satanisten der heutigen Zeit?

    Auf Bahngleisen wird man ans hinterste Ende des Bahnsteigs verbannt ( ops, hoffentlich bemerkt niemand diese Qualmwolke auf dem Bahnhofsgelände und die Figuren die sich dort zusammen rotten…) Verbotsschilder wo man hinschaut, Zigarettenläden werden nur noch im Schutze der Dunkelheit aufgesucht, statt gemütlichem Beisammensein in der Stammkneipe gibt es nur noch geheime Treffen in privaten Kellerräumen und das nur, wenn der Wind gerade günstig steht, Mütter packen Ihre Kinder bei der Hand und zerren sie von der Straße weil auf dem Gehweg gegeüber ein Subjekt gesichtet wird, dass gerade dabei ist, ein Päckchen Zigaretten verschämt in die Jackentasche zu stecken.

    Der Staat jedoch erkennt, dass gerade die Raucher erhebliche Steuermittelpotentiale in sich tragen und gewährt bekennenden Rauchern freien Eintritt in speziell eingerichtete Rauchgenußfreie Zonen für Nichtraucher” und ab 2012 müssen Kraftfahrzeuge bereits ab Werk die deutlich erkennbare Aufschrift tragen: Autofahren gefärdet Ihre Gesundheit und kann den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zufügen.

    Smoking greats,
    Joycegarten ;-)

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